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Spielarten PDF 
Geschrieben von Paintball Leipzig Admin   
Thursday, 30. August 2007

 

Recreational Paintball (Abk. RecBall, dt. Freizeit-Paintball) ist der Überbegriff für jedes Paintball-Spiel, bei dem man nicht um Geld spielt. RecBall enthält viele verschiedene Spielarten, so z. B. Big Games und Scenario Games. Es gibt eine Vielzahl an Variationen von RecBall-Spielfeldern. So wird sowohl im Wald als auch auf speziell angelegten Feldern oder in Hallen gespielt. Man spielt es nur zum Spaß und zur körperlichen Ertüchtigung ohne einem Team anzugehören und dem Druck zu unterliegen, gewinnen zu müssen. Aus diesem Grund nehmen RecBall-Spieler nicht an Turnieren teil.

Speedball ist ein Überbegriff für Paintballspiele, die sich auf relativ kleinen, übersichtlichen und ebenen Feldern abspielen. Speedball ist eine Spielart mit meistens künstlichen Deckungen. Das Spiel wird durch die kurzen Entfernungen und für beide Parteien gerecht angeordneten Deckungen sehr schnell gespielt.

Sup'Air Ball Beim Sup'Air Ball sind die Deckungen aufblasbare geometrische Körper, also Zylinder, Kegel, Kästen etc. Turniere finden heutzutage fast ausschließlich auf Sup'Air Ball-Feldern statt.

Hyper Ball War ein Versuch, Turnierpaintball aus den Wäldern auf offene Konzeptspielfelder zu verlegen. Kunststoff Röhren verschiedener Durchmesser und Längen wurden als Deckungen benutzt. Kurz nach der Einführung dieser Spielfeldform, wurde sie bereits durch Sup'Airball abgelöst. Und spielt heute keinee Rolle im turnierpaintball mehr.

XBall Eine jüngere Form des Paintballsports, für die das klassische Sup'Air Ball-Format mediengerecht aufbereitet wurde. Die Mannschaften spielen im Fünf-Mann-Format rundenbasierend gegeneinander um Punkte – immer zwei Mannschaften gegeneinander auf Zeit. Je einen Punkt gibt es für das „Reißen“ und „Hängen“ der Flagge, oder das Betätigen eines Buzzers. Das Spiel wird hier nach dem Hängen der Flagge nicht beendet, sondern für zwei Minuten unterbrochen, in denen die Spieler Anweisungen des Trainers bekommen, ausgewechselt werden und sich auf das nächste Spiel im Spiel vorbereiten können. Danach startet das nächste (Punkte)Spiel von vorne.

Das Spiel ist dadurch wesentlich schneller geworden und die Mannschaften spielen risikofreudiger, da der Verlust einer Fahne nicht die Niederlage für das Spiel bedeutet.
Ebenso ist die Größe der Mannschaften gewachsen. Es treten zwar nur je fünf Mann gegeneinander an, jedoch über eine längere Zeit. Daher gibt es meistens mehrere „Lines“, die auf das Feld gehen, ähnlich wie beim Eishockey.

Woodland: Das klassische Woodlandspielfeld befindet sich im Wald und enthält keine oder nur sehr wenige künstliche Deckungen. Die Bezeichnung Woodland wird auch als Überbegriff für alle Spielarten verwendet, die auf unebenem oder unübersichtlichem Terrain gespielt werden. Spielfelder dieser Art sind die ursprünglichen Spielfelder, die im Paintball Verwendung fanden. In Deutschland sind solche Felder heutzutage schwierig zu finden, da die rechtlichen Bestimmungen eine legale Eröffnung erschweren. Woodland ist nicht zu verwechseln mit illegalem Spielen im Wald. Unter den Überbegriff Woodland fallen auch:

  • Reenactment: Diese Spielart ist im Paintball recht neu, aber in anderem Kontext und z. B. mit Schreckschuss-Waffen v. a. in den Vereinigten Staaten schon länger bekannt. Hierbei werden geschichtliche Ereignisse wie z. B. der D-Day oder andere Schlachten nachgespielt, mit dem Anspruch, relativ geschichtstreu zu sein.
  • Szenario: Diese Spielart basiert auf „szenischen“ oder Themenhintergründen, wobei die Themen von Film- und Buchvorlagen bis zu geschichtlichen Vorlagen reichen. Hier dienen die Themen allerdings nur als „Umgebung“, auf der das Szenario aufgebaut wird.






Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Paintball" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.